Ausbildungsberufe vorgestellt: Kaufmann/-frau im Einzelhandel bei EWE

Was macht man eigentlich als Kaufmann/-frau im Einzelhandel? Und was hat das mit EWE zu tun? Viele können sich unter dem Ausbildungsberuf in Bezug auf EWE erst einmal nur wenig vorstellen. „Kaufmann im Einzelhandel, sind das nicht die aus dem Supermarkt?!“, denken sich jetzt vermutlich viele von Euch.

Heute möchten ich Euch ein paar Eindrücke geben, was ich in meiner Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel auf dem Weg zur Verkaufsberaterin wirklich mache und was der Beruf mit EWE zu tun hat. Ich hoffe, ich kann dabei für Euch auch das ein oder andere Klischee aus dem Weg räumen.

Ein neuer Ausbildungszweig bei EWE

Doch erst mal zu mir: Mein Name ist Michelle, ich befinde mich zurzeit im 2. Ausbildungsjahr und bin eine der ersten vier Auszubildenden, die dieses Berufsbild bei EWE erlernen, und werde Euch ab sofort aus meinem Ausbildungsalltag berichten. Den Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau im Einzelhandel bildet EWE übrigens erst seit August 2016 aus.

Viele bringen den Beruf „Kauffrau im Einzelhandel“ mit ihrem wöchentlichen Einkauf im Supermarkt in Verbindung. Der Einzelhandel ist allerdings deutlich vielfältiger und umfasst neben dem Einsatzbereich Lebensmittel auch die Bereiche Elektronik, Kosmetik, Möbel, Bekleidung und viele weitere Einsatzbereiche.

Die Inventur unserer Artikel gehört zu einer der typischen Aufgaben im ServicePunkt

Die Auszubildenden sollen nach einer intensiven und abwechslungsreichen kaufmännischen Ausbildung als Verkaufsberater in einem der mehr als 40 ServicePunkten von EWE arbeiten um dort Kunden vor Ort zu ihren Anliegen zu beraten, für Kundenzufriedenheit zu sorgen und Produkte von EWE im Bereich Telekommunikation und Energie zu verkaufen. Auch die Belastbarkeit im täglichen Kontakt mit Kunden spielt eine große Rolle, da der Alltag im ServicePunkt aufregend ist und auch mal stressig sein kann. Wir werden also während unserer Ausbildung zu richtigen Vertriebsprofis ausgebildet.

Ich habe mich bewusst für dieses Berufsbild entschieden, da mir der tägliche Umgang mit Menschen in meinem Arbeitsleben sehr viel Spaß macht. Es entstehen tolle Gespräche mit den Kunden und es ist ein schönes Gefühl, unseren Kunden zu helfen und diese zufriedenzustellen.

Mein Arbeitstag im ServicePunkt

Mittlerweile kann ich die Kunden bei vielen Anliegen bereits alleine beraten
Mein Arbeitstag im ServicePunkt Brake fängt um halb 9 Uhr morgens an.

Unser ServicePunkt öffnet um 09 Uhr, d. h. wir haben eine halbe Stunde Zeit um unsere Rechner hochzufahren, alle Programme zu öffnen, die Kasse zu öffnen und die Fernsehmonitore im Verkaufsraum einzuschalten. Danach öffnet sich, wie in den meisten anderen ServicePunkten auch, unsere Ladentür für den Kunden. Die Mitarbeiter des ServicePunktes stehen dann im Verkaufsraum für die Kunden bereit, die uns dann bis 19 Uhr mit den unterschiedlichsten Anliegen im Shop besuchen.

Mein Ausbildungsbeauftragter Dominik und ich

Ich selber verkaufe und berate die Kunden mittlerweile eigenständig. Vorher habe ich die Kundengespräche mit meinem Ausbildungsbeauftragten Dominik zusammen geführt, um an Sicherheit und Routine zu gewinnen. Dominik ist als mein Ausbildungsbeauftragter mein ständiger Begleiter im ServicePunkt Alltag. Bei Fragen oder Problemen steht er mir immer zur Seite und unterstützt mich, wo er kann. Vor allem während meiner Anfangszeit war ich sehr froh und dankbar, dass Dominik mich im ServicePunkt an die Hand genommen hat, um mir alles zu zeigen und zu erklären.

Dominik gibt mir im Alltag wertvolle Tipps und unterstützt

Neben dem Verkauf und der Beratung gibt es noch zahlreiche andere Aufgaben wie zum Beispiel die Organisation im ServicePunkt, das Anbringen von neuen Flyern, das Gestalten von neuen Flipchart Plakaten, die Inventur, Kundenanrufe, die Bearbeitung von Klärungsfällen und die Dokumentenbearbeitung.

Die Arbeit im ServicePunkt ist abwechslungsreich und macht mir sehr viel Spaß, da mir der tägliche Kontakt mit den Kunden und die Vielfalt sehr gut gefallen.

Natürlich ist man als Auszubildende Kauffrau im Einzelhandel auch in anderen Abteilungen, um Hintergrundwissen zu erlangen und die Vielseitigkeit von EWE kennenzulernen.

Blick hinter die Kulissen in Produktmanagement und Co.

Das Produktmanagement kümmert sich um die Produktauswahl

Natürlich sind wir aber auch in anderen Abteilungen eingesetzt, um Hintergrundwissen zu erlangen und die Vielseitigkeit und Größe von EWE kennenzulernen.

In meinen ersten zwei Jahren der Ausbildung hab ich schon viele Abteilungen und Mitarbeiter kennengelernt. Zum Beispiel war ich für mehrere Wochen im Produktmanagement eingesetzt. Diese Abteilung ist für das gesamte Produktportfolio von EWE zuständig und entwickelt immer wieder neue Produkte für die Kunden von EWE.

Die Einsätze in den verschiedenen Abteilungen sind eine tolle Möglichkeit, um hinter die Kulissen bei EWE zu schauen. Somit kann ich mir in meiner Arbeit als Verkaufsberaterin im ServicePunkt viel besser vorstellen, warum einige Prozesse so laufen wie sie laufen, und bei spezielleren Fragen die Kollegen in den Abteilungen anrufen.

Meine Ausbildung bei EWE war bisher sehr spannend und abwechslungsreich. Ich habe die Möglichkeit viel zu entdecken und einmal den ganzen Konzern zu durchlaufen.

Ich hoffe, ich konnte Euch einen kleinen Einblick in meine Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel bei EWE ermöglichen und ein paar Vorurteile aus dem Weg räumen.

Bis bald!

Eure Michelle

1 Kommentar(e) zu: Ausbildungsberufe vorgestellt: Kaufmann/-frau im Einzelhandel bei EWE

Thomas

Thomas

15.02.2018 | 16:10

Toller Bericht! Der Einblick in den Beruf wurde sehr gut dargestellt und ich hoffe, dass sich immer mehr Leute für diesen Beruf bei der EWE bewerben.

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