Ahoi Matrosen! – Segeltörn auf der Nordsee

Auch in diesem Jahr haben wir wieder vom Energie Campus aus einen Segeltörn auf der Nordsee gemacht. Am Freitagnachmittag ging es mit 20 Azubis und zwei Pädagogen vom Campus nach Harlingen in die Niederlande. Gerade über die niederländische Grenze gefahren, blieben wir unserem augenzwinkerndem Motto „Erstmal was Essen“ treu und machten einen kleinen Kuchenstopp.

Schönes Ambiente am Hafen

Angekommen in Harlingen erwartete uns die erste Hürde. Um zu unserem Schiff zu gelangen, mussten wir mit unserem Gepäck über andere Schiffe klettern. Obwohl einige sehr wackelig auf den Beinen waren, haben wir es doch – ohne zu kentern – trocken auf unser Schiff, die Averechts, geschafft. Als Nächstes haben wir unsere kleinen Kajüten mit Mini-Bullaugen bezogen und unsere Schlafsäcke ausgebreitet. Die Betten waren sogar so klein, sodass bei manchen Azubis die Beine aus den Betten hingen.

Leinen los!

Im gespannten Netz direkt über dem Wasser

Am nächsten Morgen lernten wir unseren Skipper Tom und die Matrosin Karen kennen. Karen zeigte uns verschiedene Knotentechniken mit denen wir in zwei Teams aufgeteilt das Fock- und Großsegel hissen und festknoten konnten. Dann hieß es nur noch volle Kraft voraus!

Besonders cool war ein am Bug des Schiffes gespanntes Netz direkt über dem Wasser. Es war ein mulmiges Gefühl mit fünf weiteren Azubis in das grobe Netz zu steigen und über dem Meer zu schweben.

Gute Stimmung an Bord

Nach fünf Stunden Fahrt, mit vielen Wenden und unterschiedlichen Manövern, kamen wir im Hafen von Terschelling an. Wir konnten dort den Ort kennenlernen und haben es uns mit Poffertjes, Pfannkuchen mit Tomate und Mozzarella oder am Strand gut gehen lassen. Abends wurden unsere Kochkünste getestet und wir kochten gemeinsam Spagetti Bolognese, Lasagne und eine Knoblauchbutter, mit deutlich mehr Knoblauch als Butter. Mit vollen Bäuchen machten sich einige von uns auf dem Weg in das Terschellinger Nachtleben und paar von uns chillten am Deck und genossen das idyllische Hafenleben.

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung

Bloggerin Larissa übt sich in Knotenkunde

Als nun geübte Matrosen ging es sonntags früh mit starkem Wind und Regen zurück Richtung Harlingen. Ein paar Azubis haben sich jedoch gern nass regnen lassen, weil es unter Deck zu stark geschwankt hat. Sobald wir aus dem Fenster schauten, wirkte es, als würde das Schiff untergehen. Das sorgte bei dem ein oder anderen für leichte Seekrankheit. Sogar Gläser und Flaschen mussten festgehalten werden, weil sie sonst vom Tisch gerutscht wären und der ein oder andere Azubi wäre beinahe vom Stuhl gefallen. Unsere Seetauglichkeit wurde wirklich auf die Probe gestellt.

Abends sind wir völlig geschafft wieder in Oldenburg angekommen. Wir sind uns aber alle einig, so ein Abenteuer erlebt man nicht so schnell wieder.

 Wir freuen uns schon auf das nächste Abenteuer! Und denkt dran: „Immer eine handbreit Wasser unterm Kiel.“

Eure Martina und Celina

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