Die Zukunft beginnt jetzt! Was kommt nach dem dualen Studium?

Sarah und Niklas haben im August 2013 ihr duales Studium bei der EWE TEL begonnen und im Oktober 2016 bzw. Januar 2017 erfolgreich abgeschlossen. Während Sarah sich für das duale Studium in BWL mit der integrierten Ausbildung zur Industriekauffrau entschieden hat, absolvierte Niklas das duale Studium in Wirtschaftsinformatik mit der Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Im Interview blicken beide auf ihre Ausbildungszeit im Unternehmen zurück und sprechen über ihre Wünsche und Pläne für die Zukunft.

Um zum Einstieg zuerst einmal in Erinnerungen zu schwelgen: Was war das tollste Erlebnis während eurer Ausbildungszeit?

Sarah: Ich kann mich dabei gar nicht festlegen. Besonders gut hat mir vor allem der Zusammenhalt unter den Auszubildenden gefallen, der sich bei gemeinsam organisierten Events, wie z. B. den Begrüßungstagen für neue Azubis und auf den gemeinsamen Sommerfesten und Kohlfahrten immer wieder gezeigt hat. Meine persönlichen Highlights waren der Bachelorabschluss und meine Übernahme.

Niklas: Da kann ich Sarah nur zustimmen. Die Feste mit dem gesamten Unternehmen sind auch etwas, an das ich mich gerne zurückerinnere. Außerdem haben die Teilnahmen am Konzernfußballturnier besonders viel Spaß gemacht.

Das klassische "Schuldenken" abgelegt

Hat sich verändert: Sarah beim Start ihres dualen Studiums 2013 (links) und bei unserem Interview (rechts)

Hat euch das duale Studium auch persönlich weitergebracht?

Sarah: Definitiv! Da ich gebürtig aus der Nähe von Osnabrück komme, bedeutete der Ausbildungsstart auch gleichzeitig meinen Auszug von zu Hause, wodurch ich viel selbstständiger geworden bin. Außerdem habe ich durch meine Zeit im Unternehmen sowie durch Kurse an der Hochschule gelernt, selbstsicherer aufzutreten und mich richtig zu präsentieren. Zusätzlich fällt es mir durch die offene und freundliche Unternehmenskultur hier viel leichter, offen auf Menschen zuzugehen. Letztlich habe ich während meiner Ausbildungszeit auch viele Freundschaften geschlossen.

Niklas: Auch ich bin durch die Zeit bei EWE TEL eigenverantwortlicher geworden und habe das klassische „Schuldenken“ abgelegt. Außerdem denke ich, dass ich durch das duale Studium ebenfalls meine beruflichen Chancen steigern konnte, da ich sowohl fachlich als auch persönlich unheimlich viel gelernt habe. Ich kann meine Stärken nun bewusster einsetzen. Gleichzeitig kenne ich meine Schwächen und kann an ihnen arbeiten.

Was sind deine Aufgaben heute und wie unterscheiden sie sich zu den Aufgaben während deines dualen Studiums?

Niklas: Heute arbeite ich in der IT-Abteilung und entwickle zum einen ein System weiter, das die Provisionierung (automatisches Bereitstellen von IT-Ressourcen) von Endgeräten für Geschäftskunden koordiniert. Darüber hinaus konfiguriere ich ein IT-System für Geschäftskunden wie Banken oder Kommunen. Dieses System erstellt Übersichten, die u. a. die Verfügbarkeit von bestimmten Diensten ausweist. Der größte Unterschied der Aufgaben besteht darin, dass ich heute feste Themenbereiche habe, für die ich verantwortlich und Ansprechpartner bei Fragen oder Problemen bin.

Sarah: Bei mir hat sich vor allem die Aufgabenbreite und -tiefe verändert. Als Unterstützung von Corinna Keil (Ausbildungsleitung EWE TEL) stehe ich den Auszubildenden jederzeit für Fragen zur Verfügung, erstelle den Einsatzplan und bin auch für das Praktikantenkonzept verantwortlich. Außerdem betreibe ich das Ausbildungsmarketing, plane die Auswahlverfahren, den Zukunftstag bei EWE TEL und erstelle die Arbeitsverträge der neuen Auszubildenden.

"Der Perspektivwechsel hat mich gereizt"

Auch Niklas hat sich in der Zeit des dualen Studiums verändert

Warum hast du dich dazu entschieden, auch über deine Ausbildungszeit hinaus bei EWE TEL zu bleiben?

Niklas: Ein Grund war die Stelle selbst, die mir angeboten wurde. Sie klang sehr interessant, was unter anderem auch daran lag, dass ich meine Verantwortlichkeitsbereiche teils frei auswählen konnte. Andererseits kannte ich bereits das Unternehmen, die Kollegen und die Kultur, sodass ein einfacher Übergang möglich war.

Sarah: Für mich war das Arbeitsklima ebenfalls einer der ausschlaggebenden Punkte. Da mir meine eigene Ausbildung sehr gut gefallen und mich der Perspektivwechsel von der Auszubildenden hin zur Ausbildungskoordinatorin gereizt hat, stand für mich ziemlich schnell fest, dass ich gerne weiterhin im Bereich Ausbildung bleiben würde, um weiterhin Teil des Teams zu sein.

Was erhofft ihr euch für eure Zukunft?

Niklas: Ich werde ab Oktober meine Stunden reduzieren, um hier in Oldenburg meinen Master in Informatik zu machen. Was danach kommt, kann ich jetzt noch nicht sagen.

Sarah: So etwas kann ich mir heute noch nicht vorstellen. Ich möchte gerne hier bei EWE TEL oder im EWE-Konzern bleiben und bald eine Weiterbildung zur Personalfachwirtin machen. Ein Master käme für mich nur berufsbegleitend infrage.

Wir bedanken uns für das Interview und wünschen euch alles Gute für eure Zukunft – so unterschiedlich ihr sie auch gestalten mögt!

Bis bald!

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