Praktikum bei EWE – im Gespräch mit Sarah Steinhaus

Sarah, Praktikantin in der Abteilung Konzernpersonal, gibt Euch im Gespräch mit Julian einen Einblick in ihr Praktikum bei EWE

"Eine kurze Auszeit sinnvoll nutzen"

Genau das dachte Sarah sich, die nach dem erfolgreichen Bestehen ihres Bachelor of Arts einen Break machen wollte, bevor Sie im kommenden Jahr mit dem Masterstudiengang Human Ressource Management beginnt.

In dieser Zeit hat sich Sarah für ein fünfmonatiges Praktikum bei EWE in der Abteilung Personal, im Zeitraum Oktober 2015 bis Februar 2016, entschieden.
Nach rund zwei Monaten stellt sich Sarah nun meinen Fragen und gibt ein kleines Zwischenfazit über ihre Zeit in der Gruppe Personal- & Organisationsentwicklung ab.

Vielen Dank, dass du dich bereit erklärst, unseren Lesern einen Einblick in das Praktikum zu verschaffen. Die erste Frage, vielleicht erst mal etwas Allgemeines. Wie ist dein erster Eindruck von deinem Praktikum bei EWE und wie wurdest du in der Abteilung aufgenommen?
Mein erster Eindruck ist durchweg positiv, sowohl von EWE als solches als auch von den Kolleginnen und Kollegen meiner Abteilung. Ich wurde herzlich aufgenommen und man hat mir sofort das „Du“ angeboten, wodurch ich mich schnell am meinen neuem Arbeitsplatz eingelebt und gleich wohl gefühlt habe. Außerdem sind die Kollegen alle sehr freundlich und jederzeit hilfsbereit, wenn ich eine Frage oder ein Anliegen habe.

Julian und Sarah im Gespräch

Sarah, du hast in Hildesheim studiert - wie kommt es, dass du dann hier in Oldenburg bei EWE als Praktikantin gelandet bist? Und kannst du uns vielleicht etwas über dein Bewerbungsverfahren erzählen?
Zunächst einmal komme ich gebürtig aus Delmenhorst, wodurch mir EWE aufgrund der Bekanntheit in der Region bereits ein Begriff war und der Weg zu EWE damit nicht so unerwartet ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Da ich auch gerne ein Praktikum in der Heimat machen wollte, und zwar bei einem großen Unternehmen oder Konzern, bin ich auf EWE gestoßen. Denn nach vorherigen Praktika bei kleineren Personalabteilungen wollte ich Einblicke in die Abläufe im Personalbereich von einem großen Unternehmen erlangen. Das Wichtigste zu meinem Bewerbungsverfahren ist vielleicht, dass ich mich initiativ bei EWE beworben habe, etwa ein halbes Jahr vor meinem geplanten Praktikumsbeginn.
Ansonsten hatte ich ein ganz normales Vorstellungsgespräch. Im Anschluss habe ich zeitnah, nämlich innerhalb derselben Woche, meine mündliche Zusage bekommen, sodass von der Bewerbung bis zur Zusage lediglich etwas über einen Monat vergangen war. Einige Wochen später bekam ich den schriftlichen Vertrag zugeschickt, wodurch Mitte Juli alles für mein Praktikum ab Oktober feststand.

Du bist in der Abteilung Konzernpersonal in der Gruppe Personalentwicklung eingesetzt. Inwieweit lassen sich die Aufgaben und Tätigkeiten mit deinem Studium verbinden und konntest du deine Inhalte aus dem Studium anwenden bzw. wiedererkennen?
Im Allgemeinen ist der Schwerpunkt meines Studiums die Personalwirtschaft gewesen, wodurch ich in dieser Abteilung viele Themen wiedererkenne. Dazu gehören arbeitsrechtliche, betriebswirtschaftliche und psychologische Inhalte. Konzepte und Modelle der Personalentwicklung, mit denen ich mich im Studium theoretisch auseinandergesetzt habe, werden in der Praxis bei EWE umgesetzt. Hierbei ist mir jedoch aufgefallen, dass in manchen Bereichen die Umsetzung in der Realität bedeutend anders ist, als man es im Studium lernt. Dazu gehört beispielsweise das Talentmanagement, das bei EWE noch in der Entwicklung ist.

Sarah zeigt uns ihren Arbeitsplatz

Viele verstehen heute noch unter dem „Praktikantenjob“ das Abheften von Dokumenten, das typische Kaffeekochen oder auch die Vorzimmerdame zu sein. Deshalb würde ich gerne von dir wissen, was deine Aufgaben sind, ob dir Verantwortung übertragen wird und ob du als vollwertiger Mitarbeiter gesehen wirst?
Zu Beginn ist zu sagen, ich werde von allen Kollegen als vollwertiger Mitarbeiter angesehen und auch dementsprechend behandelt. Ich nehme an allen Gruppen- und Informationsrunden teil und werde auch mit meiner Meinung einbezogen. Meine Aufgabenbereiche sind insgesamt sehr abwechslungsreich, da ich alle Kollegen der Gruppe Personal- und Organisationsentwicklung bei aktuellen Themen und Projekten unterstütze. Beispielsweise bin ich bei dem Projekt „Vielfalt bei EWE“ involviert. Dabei unterstützte ich bei der Entwicklung eines Fachkonzepts, bei Recherchen und bei der Planung spezieller Maßnahmen. Auch zu den Themen Unternehmenskultur und Kompetenzmanagement konnte ich bereits Aufgaben übernehmen. Ein weiteres Beispiel wäre ansonsten die Auswertung von durchgeführten Seminaren anhand der Feedbackbögen und das Einpflegen von Daten in SAP für die Gruppe Training.

Zum Abschluss noch eine letzte Frage. Was erhoffst du dir noch für deine restliche Zeit während des Praktikums? Gibt es besondere Tätigkeiten die du noch kennenlernen oder Aufgaben die für deine weitere Zukunft erlebt haben möchtest?
Ein Ziel hat sich bereits erfüllt - nämlich das Arbeiten mit dem Programm SAP, welches ich gerne während meines Praktikums bei EWE kennenlernen wollte. Für meine weitere Zeit würde ich mir wünschen, dass ich weiter in viele unterschiedliche Projekte eingebunden werde, um möglichst viele Themen der Personal- und Organisationsentwicklung kennenzulernen und für meine Zukunft mitnehmen zu können. Außerdem würde ich gerne noch tiefer in das Thema Talentmanagement eintauchen, da dies bereits während meines Studiums mein Interesse geweckt hat.

Vielen Dank für das Gespräch Sarah!

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