Energie als Handelsware – Ein Besuch bei der EWE TRADING

Montag 09:00 Uhr: Unser Tag beginnt wie in vielen anderen Abteilungen ebenfalls üblich mit einer Besprechungsrunde. Bei der EWE TRADING treffen sich alle zum „Morning Call“. Als wir den Bereich der Händler betreten, fällt uns als erstes ein großer Fernseher auf. Die Kollegen verfolgen hier die Nachrichten auf N-24.

Für uns wichtig: Justin Bieber gewinnt drei EMAs! Für die Kollegen wichtig: die Kurse in Echtzeit.

Der Arbeitsplatz eines Händlers: viele Bildschirme und eine fantastische Aussicht

Beim „Morning Call“ wird dann über Themen wie Währungskurse, Politik und andere Faktoren gesprochen, die sich auf die Weltwirtschaft auswirken können, denn davon sind die Preise für Strom, Erdgas und Erdöl abhängig. Ein wichtiges Thema an diesem Morgen ist die Wahl des US-Präsidenten. Auch das Wetter spielt im Zusammenhang mit Erneuerbaren Energien und Verbrauchsprognosen eine wichtige Rolle. Denn gerade um den Jahreswechsel herum möchten wir doch alle warme Füße haben.

Während wir im Normalfall mit ein oder zwei Bildschirmen arbeiten, sind die Arbeitsplätze der Händler mit sechs Monitoren ausgestattet. Die Kollegen können auf diese Weise verschiedene Börsen und die aktuellen Kurse überwachen. Auf uns wirkte die Menge an Daten und Grafiken ziemlich überwältigend und wir wussten gar nicht, wo wir als erstes hinschauen sollten. Doch warum handeln wir überhaupt mit Energie?

Wind ist Geld – Warum das Wetter so wichtig für uns ist

In unseren Netzen fließt durchgehend Energie. Wie viel Energie vorhanden ist, hängt von einigen Faktoren ab:
Zum einen vom Verbrauch der Kunden, dieser ist zum Beispiel an Feiertagen oder während der Ferien höher als an Arbeitstagen. Zum anderen aber auch von der Einspeisung durch Wind- und Solaranlagen, welche je nach Wetterlage mehr oder weniger Energie ans Netz abgeben.

Blick ins Großraumbüro

Damit die Händler wissen, ob sie Energie kaufen oder verkaufen müssen, werden diese durch die Kollegen vom Liefermanagement unterstützt. Hier werden Wetterdaten für jede Viertelstunde ausgewertet und Prognosen erstellt, um den genauen Energiebedarf zu ermitteln. Ist es zum Beispiel nachts sehr windig draußen, drehen sich die Windräder schneller und es befindet sich mehr Energie im Netz als wir brauchen. Diese Energie wird dann verkauft, umgekehrt kann tagsüber der Wind aber auch nachlassen und wir müssen Energie zukaufen.

Unser kleiner Ausflug in die Welt des Energiehandels hat uns sehr gut gefallen – mit viel Spaß beim Fotoshooting und der Möglichkeit, eine atemberaubende Aussicht über Bremen zu genießen.

Warum uns die Ausbildung bei EWE super gefällt? Hier entdeckt man immer wieder neue spannende Arbeitsbereiche wie zum Beispiel den Handel an der Strombörse über den Dächern von Bremen.

Bis bald,
Ann- Katrin und Christine

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