Kreuzfahrtriesen und Kavernen – Betriebsjugendfahrt 2016

Die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) organisiert für die Auszubildenden der Abschlussjahrgänge in jedem Jahr eine Betriebsjugendfahrt. Diesmal ging es mit den Industriekaufleuten des zweiten Ausbildungsjahres, den Elektronikern für Betriebstechnik aus dem dritten Ausbildungsjahr und den dualen Studenten zur Meyer-Werft nach Papenburg und zu einem der größten Erdgasspeicher Deutschlands in Jemgum. Ebenfalls mit von der Partie: meine Blogger-Kollegen Ann-Katrin, Christine, Joanna, Pia, Mike, Salih und ich.

Zu Gast beim Traumschiff-Bauer

Durch die großen Scheiben bot sich ein toller Ausblick auf das im Bau befindliche Kreuzfahrtschiff.

Wir alle trafen uns am frühen Morgen auf dem EnergieCampus, um gemeinsam mit dem Bus nach Papenburg zu fahren. Im Besucherzentrum der Meyer-Werft angekommen, führte uns ein Tourguide durch die sehr moderne Ausstellung und erzählte uns alles über die rund 200-jährige Werftgeschichte. Der Familienbetrieb wird nun schon in siebter Generation betrieben und baut die größten Kreuzfahrtschiffe der Welt mit über 350m Länge.

Durch eine große Fensterfront konnten wir in eine der riesigen Werfthallen schauen und das gerade im Bau befindliche Schiff und sowie mehrere Kräne bestaunen. Unserem Guide zufolge sind die Schiffe aus Papenburg sozusagen der „Mercedes unter den Kreuzfahrtschiffen“. Er legte uns ans Herz, ruhig mal eine Kreuzfahrt auszuprobieren.

Gasspeicher unter der Erde

Nach der Führung in der Meyer-Werft ging es weiter zum Gasspeicher nach Jemgum, wo die JAV für uns noch ein Mittagessen organisiert hatte. In Jemgum wird in Salzkavernen unter der Erde Erdgas aus dem Hochdrucknetz gespeichert. Unser Kollege Heinz Berger von EWE Gasspeicher erklärte uns ganz genau, wie eine Kaverne geschaffen wird und wie die Anlage funktioniert. Eine Kaverne ist sozusagen eine Art Hohlraum unter der Erde. Das Erdgas wird in der Anlage über Tage auf 160 Bar verdichtet und dann in der Kaverne gespeichert. Das ist ungefähr der 20-fache Druck eines LKW-Reifens. Anschließend führte Herr Berger uns durch die Anlage und zeigte uns die Technik, die dahintersteckt. Danach ging es wieder Richtung Heimat nach Oldenburg.

Vielen Dank an die Organisatoren der JAV und alle Beteiligten für den reibungslosen Ablauf und diesen klasse Tag zusammen.

Falls Ihr noch Fragen oder Anmerkungen habt, freuen wir uns über Eure Nachricht!

Bis bald,

Philipp

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