Mein Weg zu EWE begann in Spanien

Die Frage „Was möchtest du denn später einmal machen?“ oder „Weißt du schon, bei welchem Unternehmen du dich bewerben möchtest?“ hört wohl jeder früher oder später einmal. In den meisten Fällen kann man sich unter den vielen verschiedenen Branchen nur wenig vorstellen, geschweige denn, ob diese überhaupt zu den eigenen Interessen passen.
Die Energiebranche kann zu Beginn für manchen vielleicht ein wenig abschreckend wirken, denn viele technische Begriffe lassen Erinnerungen an den Physik Unterricht wachwerden.

Im folgenden Artikel möchte ich Euch gerne erzählen, wie mein Interesse für diese vielfältige Branche geweckt wurde und was mich zu EWE gebracht hat.

Den Entschluss, mich in der Energiebranche zu bewerben, traf ich in der 12. Klasse der Oberstufe. Ausschlaggebend dafür war in meinem Fall das „Comenius Projekt“, welches meine Schule für alle Teilnehmer des Spanisch Kurses angeboten hatte. Dabei wurden insgesamt vier Schüler aus unserem Jahrgang ausgewählt und anschließend für eine Woche nach Spanien geschickt, um dort zusammen mit spanischen und französischen Schülern an verschiedenen Projekten über Erneuerbare Energien zu arbeiten.

„Das macht sich bestimmt gut im Lebenslauf“ dachte ich mir und entschied mich, an diesem Projekt teilzunehmen. Mit dieser Erwartungshaltung traten wir unsere Reise nach Spanien in die kleine Stadt Hellín an. Wir wurden bei Gastfamilien untergebracht und mussten sogar ein spanisches Gymnasium besuchen. In meinem Projekt ging es beispielsweise darum, ein Brettspiel über Erneuerbare Energien in deutscher, spanischer und französischer Sprache zu erstellen.

So richtig spannend wurde es an dem Tag, als wir zusammen einen riesigen Solarpark besuchten, um uns praxisnah mit der Thematik der Erneuerbaren Energien auseinanderzusetzen. Dabei erfuhren wir nicht nur, wie so ein Solarpark funktioniert, was er an Strom produziert und wie hoch die Kosten sind, sondern wurden auch über die Bedeutung der Energiewende aufgeklärt. In den nächsten Tagen besuchten wir sogar den Bürgermeister von Hellín und sahen uns zusammen einen Film über Spanien und die Gewinnung von Sonnenenergie an, denn diese ist für Spanien von großer Bedeutung.

Am Ende der Woche traten wir den Rückflug an und für mich war klar, dass ich etwas gefunden hatte, was mich interessiert und begeistert.
Diese Begeisterung für Energiethemen hat auch während der Ausbildung nicht nachgelassen, im Gegenteil, ich habe mein Wissen erweitern können und konnte viele weitere Einblicke erhalten.

Wenn Ihr Euch unter dem Thema „Energiewende“ noch nicht so viel vorstellen könnt, dann schaut doch mal auf den Seiten unseres Energiewende Magazins vorbei.

Bis bald,

Ann-Katrin

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