EWE-Azubiblog | Studiengänge vorgestellt: Wirtschaftsinformatik im Bereich Telekommunikation

Studiengänge vorgestellt: Wirtschaftsinformatik im Bereich Telekommunikation

Wirtschaftsinformatik also – was ist das überhaupt? Die ausgewogene Kombination von BWL Justus und Kellerkind? Dabei hatte mein Elternhaus doch gar keinen Keller. Polohemd und lange gegelte Haare treffen da schon eher zu. Wie ich zur Wirtschaftsinformatik gekommen bin und warum auch du dieses Studium in Betracht ziehen solltest, erfährst du hier!

Mein Name ist Jan Kister, ich bin 18 Jahre alt und habe mein duales Studium Wirtschaftsinformatik mit dem Ausbildungsberuf Systemintegrator bei EWE TEL im August 2017 gestartet. Vorher ging ich in Oldenburg auf das Wirtschaftsgymnasium und habe dort gemerkt, dass mir das Thema Wirtschaft ziemlich gut gefällt. Und nebenbei habe ich viel mit Computern gebastelt. So stand dann nach meinem Abi schnell die Entscheidung fest: ich möchte beides kombinieren.

Welche Inhalte bietet dir die Wirtschaftsinformatik?

Darf ich vorstellen: Jan Kister

Unter Wirtschaftsinformatik kannst du dir die Schnittstelle zwischen Informatik und Wirtschaft vorstellen. Wer hätte das nur erwartet! Konkret lernst du in diesem Studiengang unter anderem zu programmieren, setzt dich mit Netzwerktechnik auseinander, schaust dir die Funktionsweise von Datenbanken an, aber lernst auch viel über neue Entwicklungen in der Welt wie bspw. Big Data oder Internet of Things. Und das sind nur zwei von sehr vielen Schlagwörtern. Auch wirst du dich mit Finanzen und Investitionen, Personalführung und Marketing beschäftigen, also auch typischen Themen aus der Betriebswirtschaftslehre. Das alles macht dich zu jemand, der sowohl die wirtschaftlichen als auch die technischen Aspekte von Unternehmen und der gesamten Wirtschaft versteht und diese im Zusammenspiel analysieren kann. Genau das ist in unserer derzeitigen Welt stark gesucht.

Mein typischer Arbeitsplatz in meiner letzten Abteilung mit ganz viel Netzwerktechnik

Das duale Studium ist deshalb dual, weil die Zeit in der Hochschule nur die Hälfte deiner Zeit ausmacht. In der Praxisphase wirst du das gelernte anwenden können und einen richtigen Berufsalltag erleben. Diesen Luxus haben die meisten Studenten nicht. „Erstmal im Unternehmen ankommen“, heißt es dann meist nach der fertigen Bachelor-Arbeit. Deswegen bist du als fertiger dualer Student eben auch so interessant für mögliche Arbeitgeber: du weißt, worauf es in der Praxis ankommt. Und du hast dich gut im Griff. Denn das ist ein zwingendes Tool eines dualen Studenten; du lernst, dich selbst zu koordinieren und zu managen. Du studierst und machst deine Ausbildung  gleichzeitig, beides vollwertig, daher ist ein gutes Zeitmanagement das A und O. Und ganz nebenbei: Absolventen dieses Studiengangs haben einfach eine top Qualifikation.

Als Systemintegrator habe ich vor allem viel mit Netzwerktechnik zu tun; ich konfiguriere Netzwerkkomponenten wie z.B. Router, schraube an jenen rum und verwalte mit ganz vielen anderen Technikern das Netz von EWE TEL. Aber ich programmiere auch, schreibe Skripte und setze Server auf. Neben dem Systemintegrator gibt es auch noch viele andere Berufe, die du mit deinem Studium kombinieren kannst, wie z.B. den IT-Systemkaufmann oder den Anwendungsentwickler. Aber in der Uni Phase lernen wir alle das gleiche.

Meine Hochschule: die IT & Business School Oldenburg

In der Theoriephase studiere ich an der IT & Business School in Oldenburg. Die Uniphasen sind 12 Wochen lang und wechseln sich mit den dreimonatigen Praxisphasen ab.

Die Jahrgänge setzen sich aus zwei Klassen, BWL und Wirtschaftsinformatik so je 30 Leuten zusammen. Durch die geringe Anzahl an Kommilitonen ist alles sehr persönlich gehalten, ganz anders an einer normalen Universität, in denen die Vorlesungen auch schon mal aus 500 Leuten bestehen können. Durch dieses persönliche Umfeld ist das Lernen sehr angenehm und man kennt alle Kommilitonen, ganz ähnlich wie früher in der Schule. Auch die Dozenten stehen immer für Fragen zur Verfügung und liefern wirklich interessante Vorlesungen.

Vielleicht kennst du die IBS ja auch schon durch das CinemaxX in Oldenburg. Dort läuft nämlich unser neuer Imagefilm, den meine Kommilitonen und ich erstellt haben. Im Rahmen dieses Projekts sind wir dann auch auf einen Dienstagabend ins CinemaxX gegangen, um uns das fertige Werk auch auf der großen Leinwand anzuschauen und im Anschluss zusammen einen Film anzusehen. Solche kleinen Veranstaltungen gibt es im Rahmen des Studiums an der IBS immer wieder, wodurch man die Kommilitonen noch besser kennen lernt und sich eine starke Gemeinschaft bildet.

„Wie schaffst du es, neben deinem dualen Studium andere Dinge unterzubringen?“

Das ist ein Satz, den ich immer wieder im Kontext meines Studiums höre. Ich persönlich spiele neben meinem Studium Gitarre, mache viermal die Woche Sport und lese sehr viel. Aber das Leben spielt sich auch außerhalb von Hobbys ab; auch für den Rest habe ich genug Zeit. Es kommt eben nur auf eine gute Planung an.

Momentan bin ich gerade in der zweiten Semesterphase angekommen. In der ersten Woche haben ich und meine Kommilitonen Vorlesungen zu den Themen Datenbanken, Rechnungswesen, Algorithmen und Datenstrukturen sowie Volkswirtschaft gehört. Die zweite Theoriephase soll die anstrengendste sein, von daher bin ich mal sehr gespannt auf die nächste Zeit! :-)

Ich muss aber auch sagen, dass ein duales Studium definitiv anspruchsvoll ist. Aber mit der nötigen Motivation ist auch das kein Problem. Wenn du also auch wie ich Interesse an den Themen dieses Studiums hast, dann schau dich doch gleich mal nach noch genaueren Infos um! Auf dem Azubiblog findest du noch andere Blogger aus dem Bereich Wirtschaftsinformatik. Für weitere Informationen klicke einfach auf den Link unter dem Artikel.

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