Wie arbeitet die Konzernkommunikation heute?

Keine Wände und keine Einzelbüros – dafür gibt es aber einen großen offenen Arbeitsbereich, wechselnde Arbeitsplätze und moderne Besprechungsräume. So arbeitet seit kurzem die Abteilung „Konzernkommunikation und Marke“ bei EWE.


Mein Arbeitsplatz im neuen Open Space von EWE

Seit Herbst war ich in der Abteilung Konzernkommunikation und Marke eingesetzt und konnte viele Einblicke in die Kommunikationsabläufe bei EWE erlangen. Zu Beginn meines Einsatzes war die Abteilung noch in den alten Räumlichkeiten – die Kollegen saßen in Zweier-, und Dreierbüros. Nun hat sich die Situation grundlegend geändert.

EWE möchte seine Arbeitswelt verändern – das heißt, die Kommunikation moderner und transparenter machen, Prozesse optimieren und die Kollegen selbst entscheiden lassen, wie sie am besten arbeiten. Diese Ziele sollen u. a. mit dem neuen Bürokonzept erreicht werden.

Was macht die Abteilung eigentlich?

Sicherlich fragt ihr Euch, was die Abteilung „Konzernkommunikation und Marke“ macht. Wie der Name schon verrät, steht hier die Kommunikation im Vordergrund. Auf der einen Seite dient die Abteilung als Schnittstelle zwischen Unternehmen und Öffentlichkeit und fördert somit die externe Kommunikation. Ein Beispiel hierfür wären die Presse- und Onlineaktivitäten von EWE. Sicherlich habt ihr gesehen, dass in den Tageszeitungen und verschiedenen Onlinemedien regelmäßig über EWE berichtet wird. Die Schnittstelle zu den Redakteuren ist eine von vielen Aufgaben der Kommunikationskollegen.

Auf der anderen Seite wird aus der Abteilung die interne Kommunikation gesteuert. Hierfür wird unter anderem ein internes Onlinemedium – das „Konzernportal“ genutzt. Über diese Plattform werden täglich viele relevante Informationen für die EWE-Mitarbeiter veröffentlicht. Gar nicht so lange her, aber über unseren Azubiblog wurde dort auch schon mal berichtet.

Das Büro als Hingucker

Auch zwischen den "Inseln" gibt es viele Sitzmöglichkeiten um sich auszutauschen

Kommen wir nun zum Büro...
Das Büro unterteilt sich in zwei unterschiedlich große Arbeitsbereiche, die durch einen offenen Durchgang miteinander verbunden sind. Damit arbeiten die Gruppen und Mitarbeiter innerhalb der Abteilung nah zusammen, haben aber dennoch ihre eigenen „Bereiche“. Insgesamt können knapp 40 Kollegen im gesamten Bürobereich arbeiten.

Die Arbeitsplätze sind hier in sogenannte „Inseln“ mit jeweils vier Plätzen unterteilt. Zum Teil gibt es feste Arbeitsplätze, zum Teil wechseln die Kollegen jeden Tag ihren Platz. Das klappt nur, weil jeder Mitarbeiter sein persönliches Notebook und einen Rollcontainer hat. Wozu denn aber einen Rollcontainer? Um die Arbeitsplätze täglich wechseln zu können, sollte niemand Gegenstände am Arbeitsplatz liegen lassen. Diese räumt jeder deshalb zum Feierabend in den Rollcontainer und steuert mit ihm am nächsten Tag den neuen Arbeitsplatz an. 

Was gibt es hier denn sonst noch so?

Die Sitzecke sorgt für eine angenehme Atmosphäre für den Austausch mit Kollegen oder bei Besprechungen

Die Wände sind in hellen Farben gestrichen: Die Farbpalette reicht von Weiß über Hellgrün bis Hellgrau. Ergänzt wird das Konzept um grüne Pflanzen, helle Möbel, eine Sitzecke mit einer Couch und mehrere Medienmonitore. Sitzecken dienen unter anderem für spontane Besprechungen.

Das ist aber noch nicht alles! Man könnte befürchten, dass es bei knapp 40 Kollegen in einem Raum etwas lauter werden könnte? Doch die Befürchtung ist unbegründet, denn für Schallschutz sorgen unter anderem Trennwände sowie schallschluckende Elemente an Wänden und unter der Decke, an der auch als Pflanzen getarnte Schallabsorber hängen. Besonders ist auch der Eltern-Kind-Raum, indem wie der Name schon verrät, Eltern mit ihren Kindern arbeiten können. Für die Kleinen gibt es natürlich ausreichend Spielzeuge.

Wie geht es für mich weiter?

Seit Januar bin ich wieder in der Theoriephase an der IBS Oldenburg. Mein Einsatz in der Abteilung hat mir sehr viel Freude bereitet. Hierbei insbesondere die Möglichkeit, einzelne Kommunikationsaufgaben zu übernehmen und die Aufgaben der Abteilung kennenzulernen. Besonders gut hat mir gefallen, Meldungen für das interne Mitarbeiterportal zu schreiben sowie an einem Kommunikationskonzept für die Sozialen Netzwerke zu arbeiten. Dieses Kommunikationskonzept habe ich gemeinsam mit Azubi-Bloggerin Pia im Rahmen des dritten Praxisprojektes der Uni erarbeitet.

Gibt es von Euch noch Fragen oder Wünsche? Scheut Euch nicht und schreibt uns gerne an.

Liebe Grüße an alle,
Eure Joanna

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