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Perspektiven

Duales Studium – und dann?

27.11.2020 9
Ayleen an ihrem zukünftigen Arbeitsplatz bei EWE

Als ich 2017 mit meinem dualen Studium begann, schien die Bachelorarbeit in weiter Ferne. Doch dann, gut drei Jahre nach Beginn meines Studiums, war es plötzlich schon so weit und die Bachelorarbeit stand vor der Tür – und mit ihr näherte sich auch das Ende des Studiums. Denn im Januar 2021 werde ich schon mit dem Studium abschließen … und was dann?

Ich muss zugeben: Während meiner Bachelorarbeitsphase hatte ich eigentlich gar nicht den Kopf dafür, mir auch noch darum Gedanken zu machen. Ich wusste zwar, dass ich gerne bei EWE bleiben und das Angebot der mindestens zweijährigen Übernahme annehmen würde, aber wohin genau ich im Konzern wollte, war mir nicht klar. Zum Glück stand mir das Team Nachwuchssicherung und -entwicklung mit Rat und Tat zur Seite.

Der Startschuss

Ende Juli – also knapp ein halbes Jahr vor Ende meines dualen Studiums – begann der sogenannte Übernahmeprozess. Dabei wurde zunächst abgefragt, wer von den baldigen Absolventen bei EWE bleiben möchte. Denn auch, wenn wir bei EWE für mindestens zwei Jahre eine garantierte Übernahme in Anspruch nehmen können, handelt es sich dabei nicht um eine Pflicht. Wer also andere Pläne hat, kann EWE nach der Ausbildung oder dem Studium verlassen. Für mich selbst kam das erst mal nicht in Frage.

Mit den interessierten Absolventen führte die Ausbildungsabteilung individuelle Übernahmegespräche durch. Zu Beginn des Gesprächs wird ein Rückblick über die Ausbildungs- bzw. Studienzeit gegeben. In vertrauter Atmosphäre kann man hier seine Gedanken über die letzten Jahre äußern – egal, ob es sich dabei um positives oder negatives Feedback handelt. Danach wird die Perspektive gewechselt und sich mit der Frage beschäftigt, wo man sich in einigen Jahren sieht. Anhand der persönlichen Stärken, Schwächen, Interessen und Wünsche wird geschaut, welche Bereiche im Konzern für die Übernahme in Frage kommen.

Das Kennenlernen

Nach dem Übernahmegespräch wurden die Stellen onlinegestellt, welche für die Absolventen aus verschiedenen Ausbildungs- und Studiengängen zur Verfügung stehen. Diese konnten wir uns in Ruhe ansehen und uns anschließend mit den Abteilungen in Verbindung setzen, die unser Interesse geweckt haben.

Mich persönlich interessierten vier Stellen besonders. Also habe ich die jeweiligen Ansprechpartner der Abteilung kontaktiert und Gesprächstermine vereinbart. Da ich in kaum einer der Abteilungen zuvor eingesetzt gewesen war, handelte es sich dabei größtenteils um Kennlerngespräche. In diesen konnte nicht nur herausgefunden werden, ob generell „die Chemie stimmt“, sondern auch, was die jeweiligen Erwartungen und Wünsche sind und ob diese übereinstimmen.
Ziel war es, im Anschluss an die Gespräche drei Stellen zu benennen, in denen man sich die Übernahme besonders gut vorstellen kann. So soll sichergestellt werden, dass jeder mit der Übernahme glücklich ist.

Ich hatte viele tolle Gespräche, aber eins gefiel mir ganz besonders: das mit der Leiterin der Gruppe Konzernsteuern. Die Gruppe ist im Bereich Konzernrechnungswesen und -steuern angesiedelt und machte auf mich einen durchweg positiven Eindruck. Deshalb entschied ich mich dazu, die Stelle – zusammen mit zwei anderen Stellen – als meine priorisierte Stelle an die Ausbildungsabteilung zurückzumelden.

Das Matching

Einige Wochen vergingen, in denen die Ausbildungsabteilung das sogenannte Matching durchgeführte. Bei diesem werden die Absolventen und die Abteilungen zusammengebracht und dabei die geäußerten Wünsche beachtet.

Dann endlich kam das Matching-Ergebnis. Ich wurde – sehr zu meiner Freude – mit der Gruppe Konzernsteuern gematcht. Und nach einer kurzen Bestätigung von beiden Seiten ging es auch schon los: Ich wurde direkt von einer zukünftigen Kollegin angerufen, die sich sehr freute, mich in Zukunft in ihrem Team zu haben. Da war die Vorfreude natürlich geweckt!

Das Ankommen

Direkt nach der Abgabe meiner Bachelorarbeit startete ich in der Gruppe Konzernsteuern. Hier wurde ich von den Kollegen herzlich aufgenommen und in meine zukünftigen Aufgaben eingewiesen. Die Einarbeitung klappt – obwohl der Großteil Corona-bedingt via Videochat stattfinden muss – richtig gut und ich freue mich darauf, mehr zu lernen.

Meinem ganz offiziellen Start in der Abteilung stehen jetzt nur noch zwei Dinge im Wege: Zum einen ein wenig Bürokratie. Die offiziellen Verträge, die aktuell noch in der Vorbereitung sind, müssen unterzeichnet werden. Zum anderen muss ich noch mein Studium offiziell abschließen. Dafür muss ich aktuell nicht nur auf meine Bachelorarbeitsnote warten, sondern auch mein Kolloquium vorbereiten, welches im Januar stattfinden wird. Bei diesem handelt es sich um die Vorstellung meiner Bachelorarbeit, bei der ich die wichtigsten Ergebnisse aufführen und mein Vorgehen begründen muss. Ich bin mir sicher, dass die Zeit bis dahin wie im Flug vergeht!

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Ayleen
Ayleen
Ehemalige duale Studentin Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Energiewirtschaft
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