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Traineeprogramm bei EWE - was ist das eigentlich?

30.09.2022 7
EWE Trainees
Ich studierte in Oldenburg Physik im Master und langsam, aber sicher neigte sich das Studium dem Ende zu. Wie schon nach dem Abitur und nach dem Bachelor wurde die Frage drängender, was denn nun der nächste Schritt sein sollte. Bleibt man in der Forschung? Und wenn nicht, was ist es dann, was man als Physikerin tun könnte? Die wenigsten Stellenbeschreibungen suchen konkret nach Physikern; fragt man Berufsberatungen, lautet die Antwort immer: „Naja, eigentlich kannst Du ja alles machen.“ Alles… oder eben auch nichts Konkretes. Aus purer Langeweile fand ich in den Sommersemesterferien eine Veranstaltung der Jade Hochschule, die unter anderem das Traineeprogramm von EWE vorstellte: Eine Stelle, die gerade Absolventen sucht und die Möglichkeit bietet, in verschiedenste fachliche Richtungen eines großen Konzerns reinzuschnuppern? Auf einmal zeichnete sich ein nächster Schritt ab. Ausgehend von den Schwerpunkten Produkt- und Vertriebsmanagement, Technik und Energiemanagement und Informationstechnologie bewarb ich mich für die letzteren beiden, einfach, weil ich nicht wusste, wo ich eher reingehöre. Der Rest ist, so könnte man sagen, Geschichte. Und nun sitze ich hier, als Trainee im Schwerpunkt IT.

Was ich aus den ersten Monaten mitgenommen habe

Zu Beginn war alles recht viel, groß und fordernd. Jeden Tag hat man neue Menschen kennengelernt und sich auch entsprechend oft vorgestellt. Teams hat beim Einprägen der Namen geholfen. Man hat verschiedenste Standorte von EWE angefahren und dort angefangen, sich zurechtzufinden. Man ist fehlenden Berechtigungen hinterhergerannt und ist über dutzende von Abkürzungen gestolpert – Letzteres scheint allerdings nie aufzuhören. Mit der Zeit bekam man langsam erste Routinen im Arbeitsalltag, der Weg zur Toilette, zum Wasserspender und zur Kaffeemaschine prägte sich ein. Durch die umfassende Betreuung mittels eines Buddys (einem Trainee aus dem Vorjahr) und des Paten (der Leiter der ersten Abteilung) sowie die allgemein gute Vernetzung mit den anderen Trainees konnte jede neu auftauchende Frage schnell und hilfreich beantwortet werden. Auch die Mittagspause war gut verplant, oft in verschiedensten Konstellationen. Man bekam langsam einen Überblick über die Organisation des Konzerns und konnte qualifizierte Beiträge leisten.

Besonders das Durchlaufen verschiedener Stationen und damit verschiedener Konzernbereiche führt dazu, dass sich mit der Zeit ein konzernweites Verständnis und ein Gesamtüberblick ergibt. So startete ich bei der EWE NETZ in der IT-Koordination und Steuerung und wechselte dann zu Data Science im Geschäftsfeld Innovation der EWE AG. In letzterem Bereich arbeitete ich dann an der Lösung EWE NETZ-seitiger Probleme und erkannte dadurch Zusammenhänge über die verschiedenen Gesellschaften hinaus. Die Vielseitigkeit der Tätigkeiten im Rahmen eines Traineeprogramms wird zudem durch das mögliche Engagement in den Communities der EWE noch verstärkt, so arbeite ich beispielsweise in der KlimaCommunity mit und konnte den Agile Day 2022 besuchen, der mir agiles Arbeiten nahebrachte sowie inspirierte und gleichsam inspirierende Menschen, mit denen ich mich austauschen konnte. Meine nächste Station wird das Geschäftsfeld des Wasserstoffs sein, womit ich einen Bereich kennenlerne, der noch sehr jung in der Entwicklung ist und in dem ich somit viel von Grund auf in der Entwicklung mitbekommen und mitgestalten kann.

All diese Aspekte unterscheiden das Trainee-Programm von einem Direkteinstieg: Der Überblick über die Konzerngesellschaften, das verknüpfende Wissen, das man sich aneignet und anwenden kann, die Weiterbildungen, Exkursionen und nicht zu guter Letzt, dass man die Chance hat, zu erkennen, ob ein Bereich tatsächlich das Richtige für einen ist oder eben auch nicht.

Die persönliche Entwicklung und Vernetzung

EWE Trainees beim Seminar

Ich bin der klaren Meinung, dass das knappe halbe Jahr, das ich als Trainee hier bei EWE verbracht habe, mich in meiner Persönlichkeitsentwicklung deutlich weitergebracht hat. Die Gelassenheit, mit der man lernt, auf bislang unbekannte Menschen zuzugehen, die Fragen, die man unverzüglich stellt, wenn sie sich ergeben und das Ansprechen nicht immer nur einfacher Themen verdeutlichen mir das. Ganz besonders förderlich sind in diesem Kontext auch die Kommunikationsseminare sowie sonstige Weiterbildungen, die wir Trainees in Anspruch nehmen müssen, können und wollen. Die Werkzeuge, die einem an die Hand gegeben werden und die Routine, die man in zwischenmenschlichen Gesprächen entwickelt, machen es einem leicht, dem Fokus des Traineeprogramms nachzukommen: Der Vernetzung. Damit geht nicht nur einher, dass man Kollegen aus entferntesten Teilen des Konzerns kennt, sondern auch, dass man einen Eindruck der jeweilen Fachkompetenzen erhält und diese zumeist sinnvoll verknüpfen kann. Es ist ein stetiger und kontinuierlicher Lernprozess. Besonders ist auch die Freundschaft hervorzuheben, die sich mittlerweile mit den anderen Trainees ergeben hat. Menschlich passen wir wie die Faust auf’s Auge und sind damit unter- und füreinander da, was auch immer es gerade zu besprechen gibt.

Abschließen möchte ich damit, dass ich sehr froh bin, über das Traineeprogramm gestolpert zu sein und meinen Platz hier gefunden zu haben. Ich blicke auf spannende, vergangene Monate zurück und mit ebenjener gespannten Erwartung auf die Kommenden.

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Marie Arnold
Marie Arnold
Trainee im Schwerpunkt IT
Hallo, ich bin Marie und erzähle euch als Gastbloggerin über meine Erlebnisse während des Traineeprogramms bei EWE NETZ.
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